Die Reiseroute

Berlin --> London
Am 10. Januar 2004 zuerst der kurze Zubringerflug mit British Airways nach London. Dort 4 Stunden Aufenthalt.
London --> Hong Kong
Abends ging es dann weiter nach Hong Kong. 11:45 Stunden Flug. Über Nacht. Zum Glück konnte ich pennen. Ankunft in Hong Kong 17:15 Ortszeit. Vom Zoll verschont, wilde Taxifahrt zum Hotel auf Lantau Island und dann erlebnisreiche 2 Tage Aufenthalt.
Hong Kong --> Sydney
Am 14. Januar ging es von Hong Kong in aller Hergottsfrühe weiter nach Syndey. Nochmal über 9 Stunden Flug. Diesmal tagsüber. Ankunft 20:00 Ortszeit. Shuttle zum Hostel, Zimmer upgegraded wegen falscher Informationen des Reiseveranstalters und dann 7 Tage Aufenthalt bei brennendem Sonnenschein.
Sydney --> Auckland
Am 21. Januar dann der Weiterflug nach Auckland. So langsam mag ich nicht mehr fliegen. Aber es waren ja nur knapp 3 Stunden, also diesmal sogar mit Fensterplatz. Toller Blick auf Sydney! Um 12:30 Ortszeit in Auckland angekommen, Zoll und Quarantine-Check problemlos überstanden. Am Meeting Point tatsächlich jemand der ein Schild mit meinem Namen hochhält und mich dann sogar zu meiner Gastfamilie für die nächsten 2 ½ Wochen bringt.
Great Barrier Island
Vom 5. bis 9. Februar mußte ich eine Pause von Auckland machen. Mit ein paar in Auckland kennengelernten bin ich für 4 Tage nach Great Barrier Island gefahren. Eine Insel ohne Strom, ca. 4 Stunden mit der Fähre von Auckland entfernt. Wunderschöne unberührte Natur.
Bay of Islands
(Paihia)
Nachdem ich nun alle wichtigen Unterlagen nach Auckland zugeschickt bekommen hatte, konnte ich nun meine große Tour starten. Am 14. Februar bin ich mit Tim (einem anderen Deutschen aus der Sprachschule) zur Bay of Islands, genauer gesagt nach Paihia gefahren. Sehr touristischer Ort, aber die Bay ist schon beeindruckend mit den vielen kleinen Inselchen.
The Far North /
Cape Reinga /
90 Mile Beach
Am 17. Februar sind wir dann weiter nach Norden gefahren. Dort haben wir am 90 Mile Beach haltgemacht (voll lang, ej!) und haben dann ein wenig außerhalb von Pukenui in einem kleinen Hostel gepennt. Am nächsten Tag ging es nach Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Dort fließen das Tasmanische Meer und der Südpazifik ineinander.
Kauri Coast (Opononi)
Am 19. Februar geht es an der Westküste nach Opononi am Hokianga Harbour. Von dort aus sind wir zu den größten, ältesten und dicksten Kauri-Bäumen Neuseelands gefahren. Der älteste ist ca. 2000 Jahre alt!
Bay of Islands
(Russell)
Da Tim von Paihia aus wieder zurück nach Auckland fahren mußte, war ich am 21. Februar noch einmal in der Bay. Diesmal aber in dem niedlichen kleinen und nicht so touristischen Ort namens Russell zu dem man mit der Autofähre kommt.
Kaihu
Auf Anraten des Hosteleigentümers in Russell bin ich am 22. Februar wieder zurück auf die Westseite der Nordinsel und habe in Kaihu genächtigt. Von dort ist es nur ein kurzer Weg zu den idyllischen Kai Iwi Lakes.
Dargaville
Am 23. Februar ging es dann nach einem längeren entspannenden Aufenthalt an den Kai Iwi Lakes weiter nach Süden zum nächtigen nach Dargaville. Das Hostel (eine alte Schule) war recht nett gemacht, aber die Stadt selbst ist nicht wirklich erwähnenswert.
Bream Bay
Also am nächsten Tag (24. Februar) gleich wieder zurück an die Ostküste, nach Waipu. Auf dem Weg noch im Kauri-Museum gewesen und dann in Waipu im vielgelobten (und das ist nicht übertrieben) Ebb & Flow Backpackers übernachtet.
Auckland
Dann hatte ich alles von den Northlands gesehen und bin für ein paar Tage (25. - 29. Februar) wieder zu der Gastfamilie nach Auckland gefahren. Während der Zeit gab es dann einige Unwetter, von daher war das ganz gut so.
Coromandel Town
Am 1. März war das Wetter dann wieder schön und ich hab mich auf nach Coromandel gemacht. Bin an der Westseite der Halbinsel bis nach Coromandel Town hochgefahren. Von dort bin ich dann per Gravel Road soweit es ging nach Norden gefahren - von dort konnte ich dann sogar Great Barrier Island sehen.
Hahei Beach

Die Nächte des 2. und 3. März habe ich in Hahei Beach, an der Ostküste der Halbinsel verbracht. Dort bin ich in Cathedral Cove rumgelaufen und hab mich entspannt um mal meine Erkältung auszukurieren.

Thames
Am 4. März war ich auf einem kurzen Tramp im Coromandel Forest Park, der mir dann aber doch ein wenig zu viel war weil man ständig die Schuhe ausziehen musste und durch diverse Flüsse waten musste.
Mt Maunganui
Am 5. März bin ich dann morgens mit Petra aus Slovenien und Katja aus Bayern noch auf einem längeren Marsch im Coromandel Forest Park gewesen und dann anschliessend in die Bay of Plenty nach Mt Maunganui gefahren. Dort haben wir im bisher schlechtesten Backpackers genächtigt.
Rotorua /
Orakei Korako /
Taupo
Am nächsten Tag ging es dann nach Rotorua wo wir uns aber wegen der Ausdünstungen der Schwefelquellen nicht sehr lange aufgehalten haben. Zwischen Rotorua und Taupo haben wir in Orakei Korako gehalten und ich hab mir im dortigen thermal aktiven Areal diverseste Phänomene angeschaut: Geysire, Algen die in Hitze gedeien, Schwefelquellen und Mud Pools. In Taupo haben wir dann das Ironman-Finale live miterlebt und haben dort genächtigt. Am 7. März musste uns Katja verlassen und Petra und ich sind in Taupo rumgelaufen, haben die Craters of the Moon und die Huka Falls besichtigt und sind dann abends nach National Park gefahren.
Tongariro National Park
Hier hab ich dann am 8. März Neuseelands schönsten Eintagesmarsch zusammen mit 499 anderen Leuten gemacht: The Togariro Crossing. 7 Stunden, teilweise sehr anstrengend weil steil, aber gigantische vulkanische Gegend.
Taupo / Waitomo
Am 9. März bin ich dann mit 2 Leidensgenossen von der Wanderung, Pia aus Dänemark und Ty aus Kanada, wieder zurück nach Taupo gefahren, wo wir uns dann tatsächlich getraut haben uns aus nem Flugzeug zu stürzen und mittels Fallschirm dann doch wieder heil zu landen. Pia und ich sind dann abends weiter nach Waitomo wo wir genächtigt haben.
Waitomo /
Te Kuiti /
Hamilton
Da die Waitomo Cave Tour für den 10. März schon ausgebucht war, haben wir noch eine Nacht länger in der Gegend (Te Kuiti) verbracht. Am 11. März haben wir dann mit Waitomo Adventures eine Tumu Tumu Toobing Tour durch die Glowworm-Höhlen gemacht. Abends sind wir dann nach Hamilton gefahren, von wo aus Pia dann am nächsten Tag zurück nach Auckland gefahren ist.
Whakatane /
White Island
Am 12. März bin ich dann alleine weiter an die Ostküste nach Whakatane gefahren. Dort hab ich dann für den 13. März eine Bootstour nach White Island, einem noch aktiven Vulkan, gebucht. Das war ganz anders als Tongariro. Sehr viele Schwefel "vents" und im Krater war ein Kratersee auf dem es nur so qualmte. Schon ein etwas komisches Gefühl wenn es da überall rumpelt und blubbert...
Opotiki
Die nächsten 2 Tage hab ich dann in Opotiki verbracht wo ich mich mal wieder etwas entspannt habe und auch einen spektakulären Sonnenuntergang fotografieren konnte.
East Cape /
Tokomaru Bay
Am 15. März bin ich dann weiter nach Tokomaru Bay gefahren, die ganze große Beule an der Ostküste. Natürlich war ich auch am East Cape, dem östlichsten Punkt Neuseelands und einer der ersten Plätze der Welt die den neuen Tag erblicken (die Datumsgrenze ist nicht weit weg). Vom Hostel aus konnte ich die Bay überblicken und sogar einen Sonnenaufgang fotografieren.
Morere /
Mahia Peninsula
Da ich nicht so gut schlafen konnte, bin ich am 16. März nicht sehr weit gefahren, etwas weiter südlich nach Morere. Von dort aus hab ich dann noch einen kleinen Abstecher zur Mahia Peninsula gemacht, ist auch eine schöne Gegend. Dort habe ich dann durch Zufall sogar eine Robbe gesehen die sich am Strand sonnte.

Wairoa /
Lake Waikaremoana /
Te Reinga Falls

Am 17. März bin ich weiter südlich nach Wairoa gefahren von wo aus ich nen Abstecher zum Lake Waikaremoana gemacht habe. Leider war es sehr wolkenverhangen, ansonsten ist das bestimmt auch ein schönes Fleckchen Erde. Auf dem Rückweg war ich dann noch bei den wassergewaltigen Te Reinga Falls.
Napier
Den 18. März hab ich dann in Napier verbracht. Ein nettes kleines Städchen mit einer aus Miami-Beach-ähnlichen Strandpromenade und einigen Art Deco Häusern. Genächtigt habe ich in Clive in einem sehr netten Hostel.
Wanganui
Am 19. März hab ich mich dann wieder gen Westküste aufgemacht. Und da mir von der Strecke mitten durchs Land abgeraten wurde bin ich den Umweg über Palmerston North nach Wanganui gefahren. Dort bin ich dann mit dem Durie Hill Elevator (einem Fahrstuhl mitten durch nen Berg) gefahren um in einen Stadtteil mit nem schönen Ausblick auf den Whanganui River und dessen Mündung ins Meer zu bekommen.
Whanganui River / Hawera /
Mt Taranaki
Den 20. März hab ich großteils auf der Strasse verbracht. Ich bin den langen Weg auf der Whanganui River Road und dann nach Westen auf dem Lost World Highway in Richtung Taranaki gefahren. Ist eine sehr schöne Strecke, allerdings war die River Road wegen der Überflutungen ein paar Wochen zuvor nicht wirklich ohne Geländewagen befahrbar. Aber ich hab's doch irgendwie geschafft. Der Lost World Highway war wirklich "in the middle of nowhere" aber es war eine sehr schöne (kurvenreiche) Strecke. Abends bin ich dann in Hawera angekommen wo ich bei einem Deutschen in einem Farmhostel gepennt habe. Am nächsten Tag bin ich dann zum Mount Taranaki (oder Mt Egmont, beides offizielle Namen) gefahren und habe ihn zu 3/4 bestiegen. Über dem Gipfel hing eh ne Wolke so dass sich das gar nicht gelohnt hätte.
Plimmerton
Am 22. März bin ich dann weiter nach Süden bis kurz vor Wellington nach Plimmerton gefahren, wo ich dann die folgenden 5 Nächte verbracht habe, während ich versucht habe eine permanente Bleibe direkt in Wellington zu finden. Das Hostel in Plimmerton war von vielen Leuten auch hochgelobt und es hatte auch für ein Hostel einen sehr hohen Standard - nahezu Hotelstandard.
Wellington

Nachdem ich mir einige Wohnmöglichkeiten angeschaut habe, wohne ich nun seit dem 27. März in Brooklyn, ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt, bei Alan, einem älteren Engländer und Bonnie, seinem Golden Retriever. Habe hier ein großes möbliertes Zimmer für mich und sogar ein eigenes (minikleines) Bad. Und wenn ich auf die Terasse gehe, habe ich einen tollen Blick auf einen unbewohnten Berg direkt hinterm Haus. Genial! Und seit dem 28. Juni habe ich nun auch einen Temp Job beim Department of Corrections (Knastbehörde :-), somit hab ich nun endlich 'ne Geldquelle für die nächsten 2-3 Monate.

Abel Tasman / Marlborough Sounds
Eine willkommene Abwechslung war der Besuch meiner Schwester und Ihrer Freundin. Ich habe ein paar Tage freigenommen (7. - 12. Oktober) und wir sind zusammen im Norden der Suedinsel rumgekurvt, waren im Abel Tasman National Park und haben die Marlborough Sounds unsicher gemacht.
Wellington
Zurück in Wellington wurde mein Vertrag bei Corrections wurde auf insgesamt 6 Monate verlängert da ich inzwischen auch ein Arbeitsvisum für diese Zeit bekommen hatte. So konnte ich bis zum 24. Dezember meine Reisekasse aufbessern. Weihnachten habe ich auch hier in Wellington bei Alan's Familie verbracht. Am 3. Januar geht es dann endlich los auf die Südinsel, und das für 7 Wochen. Anschliessend wieder ein paar Tage in Wellington, dann am 24. Februar Flug nach Auckland von wo es dann am nächsten Tag nach Fiji weitergeht. Weitere Zwischenstops auf dem Heimweg sind Hawaii (6. - 11. März) und British Columbia (11. - 25. März).

Mehr Details und Fotos zu den einzelnen Stationen gibt es im Tagebuch.